Writing: Feencon 2017 - Ein kleiner Bericht


Die Feencon in Bonn gehört eigentlich zu den festen Größen in der Rollenspielszene und ist für mich auch schon ein wenig Tradition. Seitdem ich schreibe und veröffentliche, kann man mich im Sommer auf der Convention finden.

In diesem Jahr ergab es sich sogar noch kurzfristig, dass ich einen Tisch bekommen konnte. Kurzfristig bedeutet: Am Abend davor bekam ich die Nachricht. Und warum eigentlich nicht? Zwar hatte ich vor drei Jahren einmal schlechte Erfahrungen gesammelt, als ich den Tisch des Mantikore-Verlags betreute (es war der heißeste Tag des Jahres, wer schon einmal in der Stadthalle war, wird wissen, wie angenehm das Klima dann darin wird), aber die Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Schnell zeigte sich, dass es eine gute Entscheidung war. Weniger klug war vielleicht die Entscheidung, Anzug zu tragen, ein paar Mal habe ich mich dafür schon verdammt. Andererseits gehört eine gewisse Disziplin ja auch dazu, oder?

Ich bezog meinen Tisch neben dem Kollegen Lucian Caligo und es war ein wirklich gute Nachbarschaft. Eine helle Freude, ein bisschen zu Schnacken. Leider lagen unsere Lesungen auf den gleichen Slots, ich hätte dem Kollegen am Abend gerne zugehört.

Bekanntlich handelt es sich bei der Feencon um eine Rollenspielconvention, trotzdem war ich im Hinblick auf die verkauften Bücher ganz zufrieden. Da hatte ich auch schon viel schlechtere Dinge erlebt. Schön waren dabei die Leser, die kamen und mit wenigen Worten einfach Band 2 und 3 der Westrin-Trilogie kauften. ich musste sie nicht mehr überzeugen, Kaisersturz hatte es bereits getan :)

Die Zeit bis zur Lesung am Abend  verbrachte ich mit netten Gesprächen mit Lesern und Interessierten, Kollegen und Verlegern. Dabei ist übrigens ein Bild entstanden, dass dem einen oder anderen einen Hinweis auf das geben kann, was im nächsten Jahr so kommen wird...  

 
Ich freue mich schon sehr auf dieses Projekt!

Den Abschluss des Tages bildete dann die Lesung aus Vita, die, gemessen an der fortgeschrittenen Zeit, den Temperaturen und dem Klima in den Räumlichkeiten  eigentlich sehr gut besucht war. Gefreut hat mich dabei übrigens besonders, dass zwei liebe Freunde (wohnhaft in Bonn) am Abend extra für die Lesung kamen. Was Vita angeht, so glaube ich, dass der Steampunk-Roman der Leserschaft gefallen hat.

Danach ging es aufs Freigelände und an die (viel angenehmere) frische Luft. Für ein Stündchen setzten wir uns dort noch mit Kollegen und Freunden zusammen, dann war es an der Zeit, den Heimweg anzutreten. Ich bin ehrlich: Selten habe ich mich so über ein Auto mit Klimaanlage gefreut, wie an diesem Abend.

 

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