Writing: Leitfaden zum Überleben - Kapitel III


Wie angekündigt, werde ich hier in den nächsten Tagen die Kapitel aus dem Leitfaden des Überlebens  einstellen. Heute ist - wie versprochen - das nächste Kapitel dran.

Bisher veröffentlicht:

Vorwort & Kapitel I - die goldene Regel 
Kapitel II - Zeitpunkt und -dauer

Alles, was folgt, ist vorerst Rohfassung, damit also aus dem 1st draftvöllig unlektoriert und unbearbeitet. Ich hoffe, ihr habt trotzdem Spaß damit.

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Heimat und Rückzugsorte

Wohin geht man, wenn alles auseinanderfällt? Was ist der beste Ort, um sich einzuigeln und das Chaos zu überstehen?
Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Meinungen. In einem Punkt stimmten sie aber alle überein: Meiden Sie Ballungszentren. Haben Sie schon einmal von dem Begriff der Landflucht gehört? Der Großteil der Menschheit lebt heutzutage in Städten, ein Trend, der sich in den kommenden Jahren noch fortsetzen wird. Städte weisen viele Menschen auf engstem Raum auf, mancherorts sogar einige hundert Personen auf einen Quadratkilometer. Wenn die Zivilisation zusammenbricht, dann wird es die Städte als erstes und am härtesten treffen, denn diese Masse an Menschen wird dann zu einer unkontrollierbaren Größe. Gehen Sie bitte davon aus, dass ein Zusammenbruch immer mit einer Panik einhergehen wird – und Sie wollen möglichst weit weg von einer solchen Panik sein, wenn die ausbricht. All jene Menschen, die vorher noch hämisch über uns Prepper gelacht haben, drehen jetzt durch. Ihnen wird der Arsch auf Grundeis gehen und sie werden kopflos alles versuchen, um sich und ihr Leben zu retten. Bei einem solchen Szenario ist vor allem der Mensch an sich ihr größter Feind, meiden Sie ihn daher.
Die Richtung ist also ganz offensichtlich: Wenn Sie beginnen, sich auf die Apokalypse einzurichten und einen Ort suchen, an dem sie einen Zeitraum des Chaos überstehen können, dann müssen Sie ihren Blick abseits der Städte lenken. Suchen Sie sich einen abgelegenen Ort, am besten so einen, wo der nächste Nachbar viele Kilometer entfernt ist. Ich weiß, dass es manchmal schwer ist, genau diese Orte zu finden, gerade in einem dichtbesiedelten Land. Aber glauben Sie mir: Es gibt diese Orte fast überall, man muss sie nur finden. Gehen Sie bei der Suche nach einem solchen Ort mit Bedacht vor, denn immerhin werden sie dort, in ihrer zukünftigen Heimat, möglicherweise Monate oder Jahre leben müssen. Überstürzen Sie daher bei der Wahl einer solchen Zuflucht nichts sondern gehen sie planerisch vor. Ihre neue Heimat sollte mehrere Faktoren erfüllen.

Sie sollte
… abgelegen von Ballungszentren liegen
… unscheinbar wirken
… über eine eigene Wasserversorgung verfügen
… über eine eigene Stromversorgung verfügen
… gut zu verteidigen sein
… alle Möglichkeiten zur Selbstversorgung bieten
… über genügend Lagerraum verfügen

Geben Sie mir die Möglichkeit, diese Punkte zu erläutern. Warum Sie Ballungszentren meiden sollten, habe ich bereits erwähnt. Selbiges gilt für Straßen, Bahnlinien und Stromtrassen. Dabei handelt es sich um Orientierungspunkte, in einer Krise werden sich die Menschen anhand dieser Linien bewegen. Sie tun sich also überhaupt keinen Gefallen damit, in der Nähe einer Straße – egal welcher Art – ihre neue Heimat aufschlagen zu wollen. Früher oder später werden andere Menschen diese Straße nutzen, sich zu ihrer Position verirren und Sie finden. Denken Sie immer daran: Andere Menschen bedeuten nur Probleme, gerade, wenn das Chaos herrscht. Auch wenn es im ersten Moment also unpraktisch erscheinen mag: Wählen Sie einen Standort, der weitab dieser Linien liegt. Dadurch haben Sie zwar viel mehr Arbeit bei ihren Vorbereitungen, sind aber hinterher um einiges sicherer.
Der Ort, den Sie wählen sollte unscheinbar wirken. Aufmerksamkeit zu erregen ist ein Fehler, der sich früher oder später Rächen wird. Ein Gebäude, das von hohen Zäunen und Stacheldraht umgeben ist, wird anderen Menschen weit mehr ins Auge stechen als ein Ort, der verfallen und seit Jahren verlassen wirkt. Je mehr der Ort, den Sie als ihre Heimat für die Krise erkoren haben, wie eine Bruchbude wirkt, umso geringer ist die Chance, dass Sie sich mit anderen hilfesuchenden oder Plünderer herumschlagen müssen. Es kann durchaus von Vorteil sein, die Landschaft in ihre Planung einzubeziehen. Waldstücke bieten nicht nur genügend Tarnung um riesige Anlagen darin zu verstecken, sie bieten Ihnen im späteren Verlauf auch den Zugang zu Baumaterial und Nahrung. Täler, Hügel und Bergflanken sind ebenso geeignet, um ihre Unterkunft zu verbergen und sie, im Falle einer Entdeckung, schwer erreichbar zu machen.
Die Wasserversorgung ist selbsterklärend. Rechnen Sie in einer Krise mit dem Schlimmsten, und dazu gehört auch der Zusammenbruch der öffentlichen Wasserversorgung binnen eines sehr kurzen Zeitraums. Sie müssen für den Moment vorbereitet sein, in dem kein Wasser mehr durch die Leitungen kommt. Abhilfe bietet hier ein eigener Brunnen, wobei der nicht an allen Orten gebohrt werden kann. Überhaupt: Wenn Sie planen, sich in der Krise über einen eigenen Brunnen versorgen zu wollen und der ist an dem Ort, den Sie für sich erkoren haben noch nicht vorhanden, dann rate ich Ihnen dazu, die dafür notwendigen Arbeiten selbst zu verrichten. Nennen Sie mich ruhig paranoid, aber derjenige, den Sie heute für das Anlegen eines Brunnens bezahlen, erinnert sich morgen, wenn er vielleicht mit seiner Familie auf der Flucht ist, womöglich daran. Und schon fangen die Probleme wieder an. Neben einem Brunnen sei Ihnen die Anlage von Wasserspeichern ans Herz gelegt. Zisternen können Sie in fast allen Größen errichten (mit Glück sind solche Speicher schon vor Ort vorhanden)und – zumindest in diesen Breitengraden – durch Regenwasser befüllen. Da Sie sich darauf einrichten, die Krise alleine überstehen zu wollen, genießen Sie einen Kapazitätsvorteil. Ein paar tausend Liter Wasser reichen für einen einzelnen Menschen eben doppelt so lange wie für zwei Menschen. Vergessen sie niemals, wie wichtig Wasser für ihr Überleben ist! Es macht daher absolut Sinn, einen oder besser mehrere große Vorräte abzulegen. Niemand kann sagen ob beispielsweise Regenwasser nach Eintritt der Krise ohne weiteres noch zu nutzen ist. Daher sollten Ihre Wasserspeicher sich auch versiegeln lassen, so dass Sie im Ernstfall verhindern können, dass kontaminiertes Wasser eindringt. Verlassen Sie sich niemals auf nur einen Wasserspeicher, sondern legen Sie gleich mehrere, vielleicht sogar in unterschiedlichen Größen an. So minimieren Sie nicht nur die bereits genannte Gefahr durch kontaminiertes Wasser, sondern Sie sind auch auf eventuelle Lecks an einem Speicher gefeit.
Strom erscheint auf den ersten Blick nicht so wichtig wie eine Versorgung mit Wasser. Im Grunde ist diese Einschätzung richtig, jedoch gibt es eine ganze Menge nützlicher Erfindungen, die Ihnen das Überleben erleichtern und mit Strom betrieben werden. Es hat erhebliche Vorteile, über elektrisches Licht zu Verfügen oder bestimmte Gerätschaften betreiben zu können. Gehen Sie bitte nicht davon aus, dass das Internet im Falle einer Krise noch funktionieren wird. Anders wird es aber mit großer Wahrscheinlichkeit mit dem Radio sein. Nur weil Sie sich einigeln heißt das ja nicht, dass Sie deshalb nicht erfahren können, was in der Welt passiert. Irgendwo wird es immer jemanden geben, der Signale in den Äther jagt und Sie sind gut beraten, zu lauschen. Abseits des Radios gibt es aber noch so viel mehr, was mit Strom betrieben werden kann und ihnen das Leben erleichtert. Schauen Sie sich einfach einmal in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus um: Überall werden Sie Gegenstände finden, die Sie als unverzichtbar beschreiben würden und die mit Strom betrieben werden. Ob diese Gegenstände dann auch wirklich unverzichtbar sind, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier. Sicher ist aber: Es kann nur von Vorteil sein, über Strom zu verfügen. In den letzten Jahren sind neben der klassischen Methode einen Generator zu benutzen andere Wege für den Normalverbraucher erschwinglich geworden. Ein Stromgenerator hat den Vorteil, dass er witterungsunabhängig ist, doch im Gegenzug verbraucht er Brennstoff und erzeugt Lärm. Das Erste ist eine knappe Ressource, die letztlich endlich ist, das Zweite ist eine Gefahrenquelle, die ihren Standort verraten könnte. Dennoch ist es hilfreich, einen Generator anzuschaffen, der ausreicht, um ihre notwendigsten Verbraucher zu versorgen. Die anderen Möglichkeiten sind, ganz klar, die erneuerbaren Energien. Solar- oder Windstrom liefert ihnen den Vorteil, völlig unabhängig von Brennstoff zu sein. Aber haben Sie neben den hohen Kosten, die bei den Vorbereitungen eine Hürde sein können bitte auch im Blick, dass eine Solaranlage wartungsintensiv ist. Wenn die Krise um sich greift, werden Sie keinen Wartungstechniker zu Rate ziehen können. Planen Sie also, ihre Stromversorgung durch Solarenergie zu sichern, dann legen Sie sich vorher das notwendige Wissen zu. Und bedenken Sie, dass diese Form der Energiegewinnung von der Witterung abhängig ist. Kaum etwas ist schlimmer, als ein Zusammenbruch der Versorgung im Winter. Alternativ können Sie auch eine Stromversorgung mittels Windkraft in Betracht ziehen. Aber auch hier müssen sie die Witterungsabhängigkeit genauso bedenken wie den Umstand, dass ein oder mehrere Windräder ihre Heimat mitunter weithin und für jeden sichtbar machen. Es ist zu empfehlen, dass Sie sich beim Thema der Energieversorgung nicht nur auf eine Art der Stromerzeugung verlassen, sondern auf zwei. Wobei eine immer der Generator sein sollte, wenn Sie mich fragen.
Die Verteidigungsfähigkeit Ihrer neuen Heimat spielt auch eine große Rolle. Sicher, im Optimalfall werden Sie sich nicht gegen Eindringe und Plünderer verteidigen müssen, doch wie bei allem geht es darum, für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Achten Sie bei der Wahl des Standorts also darauf, dass Sie alle Annährungswäge an ihre Unterkunft einsehen und überwachen können. Nutzen Sie die Gegebenheiten der Natur – Abhänge und Felswände sind beispielsweise von großem Vorteil. Von einem Zaun würde ich hingegen abraten, denn damit kreisen Sie ein zu große Areal ein, das Sie alleine eh nicht komplett überwachen können. Noch dazu wird ein solcher Zaun vielleicht erst dafür sorgen, dass man auf Sie aufmerksam wird. Das Gebäude, welches Sie als ihre Heimat im Falle der Krise erkoren haben, sollte zumindest bestimmte Standards erfüllen. Sorgen Sie dafür, dass Sie starke Außenmauern haben, massive Türen und Fenster, die sich von Innen verrammeln lassen. Bei einem Gebäude sind Türen und Fenster immer die größten Schwachstellen, also riegeln Sie diese gewissenhaft ab! Es kann bei der Vorbereitung von Vorteil sein, alle Fenster, die keinen direkten Zweck erfüllen, zu vermauern und damit die Gefahr für ein Eindringen von Unbefugten zu minimieren.
Die Selbstversorgung ist deshalb wichtig, weil Sie davon ausgehen müssen, dass die Krise womöglich zu einer längeren instabilen Phase führen kann. Natürlich werden Sie Vorräte angelegt haben, aber es ist utopisch anzunehmen, dass diese Vorräte für Jahre reichen werden. Darüber hinaus sind Konserven zwar nahrhaft, eine Ergänzung durch frische Zutaten aber ratsam. Vorausgesetzt natürlich, dass die Umstände eine solche Ergänzung möglich machen. Im Falle einer chemischen oder nuklearen Verseuchung ist einer Selbstversorgung durch Pflanzenanbau abzuraten. Bedenken Sie diese Möglichkeit bitte bei Ihren Planungen! Sollte diese Fälle jedoch nicht eintreten, rate ich zur Ergänzung der Vorräte durch Lebensmittel aus eigenem Anbau. Daher sollten Sie sich bei der Wahl eines Standorts mit den Bodenbeschaffenheiten vertraut machen. Diese Informationen sind in der heutigen Zeit relativ leicht zu bekommen. Investieren Sie in diesem Fall also ein wenig Zeit und Geld und machen Sie sich damit vertraut, was auf dem Land in der Nähe Ihrer neuen Heimat gut wachsen kann. Möglicherweise, vielleicht weil Sie sich bei der Wahl eines Standorts für einen alten Bauernhof entschieden haben, sind bereits Obstbäume vor Ort. Dies ist ein großer Vorteil. Natürlich können Sie solche Bäume auch selbst anlegen, einen wirklichen Ertrag sollten Sie dann aber nicht in Ihre Planungen einberechnen.
Egal für welche Unterbringung Sie sich entscheiden, haben Sie immer ein Auge darauf, dass genügen Lagerraum vorhanden ist. Sie bereiten sich immerhin darauf vor, Jahre an diesem Ort verbringen zu müssen. Ihre Vorräte sollten daher sicher untergebracht werden. Sicher bedeutet hier nicht nur, dass Sie vor dem Zugriff von Fremden geschützt werden sollen, es geht vor allem um einen Schutz vor Wind und Wetter sowie vor Schädlingen. Wenn das Chaos erst einmal tobt, werden sie Nahrungsvorräte, die feucht geworden oder von Tieren befallen sind nicht mehr ersetzten können. Überprüfen Sie jene Orte, die Sie für ein Lager auserkoren haben daher gewissenhaft.     

Damit sind die wesentlichen Punkte auch schon genannt. Keine Sorge, in den nachfolgenden Kapiteln werde ich einige dieser Dinge noch einmal genauer beleuchten. Bevor ich über Rückzugsorte etwas schreibe, möchte ich noch ein Wort über Anlagen verlieren, die vielen Preppern als äußerst geeignet für ihr Vorhaben erscheinen, nämlich Bunker.
Ein Bunker erfüllt viele der oben erwähnten Punkte schon, also warum sich, sofern die Möglichkeit vorhanden ist, nicht gleich dort einrichten. Ja, natürlich können Sie das tun. Sofern Sie diesen Bunker jedoch nicht selbst errichtet haben – was in den wenigsten Fällen so sein dürfte – stammt es aus der Zeit des zweiten Weltkriegs oder des kalten Kriegs. Damit besteht die Gefahr, dass eine solche Anlage irgendwo verzeichnet ist. Sie ahnen schon, worauf ich hinauswill, oder? Genau: Die Gefahr ist, dass irgendjemand, den Sie nicht bei sich gebrauchen können, von ihrem Schutzraum weiß. Und wenn dann das Chaos ausbricht, wird er sich automatisch fragen, welcher Ort ihm die größten Überlebenschancen geben wird und dann relativ schnell gedanklich bei einem solchen Bunker landen. Die Vorteile einer solchen Anlage lösen sich damit wieder ganz schnell in Luft auf, nicht wahr? Wie immer ist es Ihre Wahl.

Neben Ihrer Heimat, dem Ort, an dem sie die Krise überstehen wollen, sollten Sie auch noch über Rückzugsorte verfügen. Der Name ist dabei vielleicht etwas irreführend, jedoch nur im ersten Moment.
Gehen Sie im schlimmsten Fall davon aus, vom Ausbruch der Krise überrascht zu werden. Sicher, im Gegensatz zu den meisten anderen Menschen sind Sie vorbereitet und wahrscheinlich viel besser in der Lage, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Aber allen Vorbereitungen zum Trotz kann das Chaos Sie auch eiskalt erwischen während sie vielleicht hunderte von Kilometern von der Heimat entfernt sind. Das ist, darüber muss man nicht lange sprechen, eine beschissene Ausgangssituation, ganz anders als man sie sich vorgestellt hat. Undenkbar ist sie hingegen nicht – und daher sollten Sie sich auch einfach genau dafür vorbereiten.
Nehmen Sie sich eine Landkarte zur Hand und planen Sie gut, über welche Routen Sie im Falle einer Krise grob Ihren sicheren Hafen erreichen können. Wenn Sie nichts dem Zufall überlassen wollen, dann legen Sie entlang dieser Routen Rückzugsorte fest. Sie wissen schon: Dort stellen Sie Lager zusammen mit allem, was Sie für Ihre Weiterreise brauchen: Nahrung, Wasser, Kleidung, Sprit und Medikamente sollten dabei oberste Priorität haben. Eben einfach alles, was in einer Krise notwendig ist, um von Punkt A zu Punkt B zu kommen. Als Rückzugsorte bietet sich fast alles an, was Sie ohne fremdes Zutun erreichen können: Garagen und Gartenlauben, Containerlager und Industriebranchen, alte Bergwerke und Höhlen. Eine schlechte Wahl sind Schließfächer, denn diese werden einerseits sehr schnell geplündert oder werden andererseits nicht ohne eine andere Person zugänglich sein. Möglicherweise liegen sie auch an Orten, die Sie auf ihrem Weg in den sicheren Hafen eh meiden sollten. In den Zeiten des Internets und der öffentlich einsehbaren Zwangsversteigerungen dürfte es übrigens relativ leicht sein, für wenig Geld in den Besitz solcher Ort zu kommen.

Wählen Sie den Ort, an dem Sie die Krise überstehen wollen mit größter Bedacht. Umziehen können Sie nicht mehr, wenn das Chaos einmal ausgebrochen ist.      

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